Pressemitteilungen
Konzept für Landespreis wurde vom Wissenschaftsministerium übernommen
Entwickelt und umgesetzt wurde das Konzept erstmalig letztes Jahr vom Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), dem größten deutschen Studentenverband. Dieses Jahr findet die Ausschreibung durch das Wissenschaftsministerium zusammen mit dem Landeslehrpreis statt. "Ziel des Preises ist es, ehrenamtliches studentisches Engagement zu fördern, denn gerade mit dem Bologna-Prozess in Zeiten von verschulten Studiengängen und vollgestopften Studienplänen droht hier ein deutlicher Rückgang." so Konstantin Zell, der den Landespreis letztes Jahr im Rahmen eines Festaktes an der Universität Ulm überreichte. Auch dieses Jahr wird der Preis wieder im Rahmen eines Festaktes überreicht, allerdings nicht mehr in Ulm, sondern im Marmorsaal des neuen Schlosses in Stuttgart und dotiert ist er inzwischen nicht mehr mit 50 Euro, sondern mit 5.000 Euro. "Baden-Württemberg hat damit wieder Innovation und Schnelligkeit bewiesen, noch von keinem anderen Bundesland sei auf diese Folge des Bologna-Prozesses eine Antwort gekommen." meint Konstantin Zell vom RCDS Bundesvorstand abschließend, "Lediglich an der Vorschlagspraxis müsse noch etwas gefeilt werden: in Zeiten der SDS-Gründungen an Hochschulen, in denen Studentenausschüsse bundesweit teils mit deutlich unter 10 % Wahlbeteiligung von linksextremen Minderheiten dominiert werden, ist die diesjährige Vorschlagspraxis wohl noch nicht der Weisheit letzter Schluss." Die Vorschläge für den Sonderpreis für studentisches Engagement sind bis Ende Juni 2009 über die Hochschulen beim Landesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst einzureichen. |
|
|


Pressemeldungen


Stuttgart/Ulm, 14. Mai 2009 – Das Konzept eines Landespreises für besonderes studentisches Engagement im Bereich Hochschule wurde vom Land Baden-Württemberg übernommen. Damit winkt auch besonders engagierten Studenten oder Studentengruppen ein mit 5.000 Euro dotierter Landespreis.
"Benjamin Menhorn sind letztlich alle großen Studentischen Aktivitäten der letzten Jahre in Ulm zuzuschreiben", so Konstantin Zell, als er den Landespreis überreichte. Benjamin Menhorn war Hauptorganisator der Demonstration ?Holz für die Uni?, bei der über 1000 Studenten gegen das Verheizen von Studiengebühren demonstrierten (wir berichteten). Er hat als stv. AStAVorsitzender die Einführung der Ehrenamtszertifikate an der Universität Ulm durchsetzen können und in Verhandlungen mit der SWU eine bessere Verkehrsanbindung der Universität (Busse im 5-Minuten-Takt) erreicht. Menhorn hat die gesamte Öffentlichkeitsarbeit der Studentenvertretung (StuVe) bewerkstelligt und die Studenten regelmäßig informiert. Darüber hinaus war er Organisator sozialer Events wie der Live-Übertragung der Fußball-WM in den Hörsälen der Universität im letzten Sommer oder dem Abschlussgrillen des Mathe Trainingscamp. 